Seminarhotel und Familienhotel unter einem Dach

In der modernen Managementlehre ist immer öfter davon die Rede, dass Unternehmen beidhändig agieren und lernen müssen. Damit ist gemeint, dass das Geschäftsmodell eines Unternehmens nicht nur auf Replikation und ein Abschöpfen des Marktes ausgerichtet sein soll, sondern dass man seine Fühler auch nach neuen Chancen und Möglichkeiten ausstrecken sollte. Idealerweise sollten diese beiden Ansätze im Unternehmen parallel verfolgt werden. Entweder in getrennten Unternehmenseinheiten oder im Top-Management. Ein hervorragendes Beispiel, wie es gelingen kann diese beiden Aspekte als Unternehmen erfolgreich unter einen Hut zu bringen, zeigt ein Hotel in Tirol.

Mädchen auf Blumenwiese im Familienurlaub

Besagtes Hotel in Tirol ist bereits in dritter Generation in Familienbesitz und wird operativ auch von den Familienmitgliedern geführt. Das traditionelle und herkömmliche Angebot des Hotels sind Ski- und Wanderurlaube. Hierfür bietet man den Gästen Aufenthaltspauschalen, die entweder 4 bzw. 3 oder 7 Nächte im Hotel, eine entsprechende Verpflegung und einige Extras wie zum Beispiel einen kostenlosen Fahrradverleih oder die Benützung des Sauna- und Wellnessbereichs enthalten. Als wichtigste Zielgruppe des Hotels gelten Familien, sprich Eltern mit ihren Kindern. Aus diesem Grund hat man sich auch ganz klar als Familienhotel in Tirol deklariert.

Parallel zum Hauptgeschäft hat dieses Familienhotel in Tirol vor etwas mehr als fünf Jahren den Markt sehr genau analysiert und erkannt, dass es Entwicklungspotenzial für das eigene Unternehmen gibt. Dabei wollte man möglichst konkret vorgehen und eine Nische besetzen, in der es in der Region keine allzu große Konkurrenz gibt. Nach einer längeren Analyse- und Entscheidungsphase hat man sich schließlich darauf geeinigt, fortan nicht nur als Familienhotel, sondern auch als Seminarhotel in Tirol Gäste beherbergen zu wollen. Heute verfügt das Tiroler Seminarhotel über nicht weniger als fünf Seminarräume und bietet somit Platz für bis zu 100 Gäste aus diesem Segment. Parallel dazu kümmert man sich aber nach wie vor auch um Familien und deren Anliegen. Die beiden Angebotsbereiche sind sowohl räumlich als auch organisatorisch und strukturell voneinander getrennt.

Das Beispiel des Seminarhotels in Tirol, das eigentlich auch ein Familienhotel ist zeigt, dass es nicht immer unendlich kompliziert und kostenintensiv sein muss, auf der einen Seite ein beständiges Geschäftsmodell zu nutzen und auf der anderen Seite ein neues zu erproben und sich damit neu zu erfinden.

Seminarteilnehmer im Gespräch

 

Veröffentlicht am 4. Juli 2013, in Familienhotels, News. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Sigrid Hölzl

    Hallo, toller Artikel! Wir sind sowieso auf er Suche nach einem Familienhotel in Tirol, deswegen kommt uns das gut gelegen. Auch ein Freund hat uns schon vorgeschwärmt. Wir sind aber von einem anderen Familienhotel verwöhnt, aber wir ziehen dieses Hotel sehr in Betracht. Lg

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